

Ob im Elektro-Hubwagen, im Stapler oder im Kleingerät: Lithium-Ionen-Akkus müssen regelmäßig geladen werden, und das richtige Vorgehen entscheidet über ihre Lebensdauer. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, holt aus dem Akku mehr Zyklen heraus, vermeidet Ausfälle und senkt das Sicherheitsrisiko. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen praxisnah, worauf es beim Laden, Zwischenladen und Lagern ankommt.
- Lithium-Ionen-Akkus lassen sich jederzeit zwischenladen. Ideal ist ein Ladestand zwischen 20 und 80 Prozent.
- Überladen verhindert das Batteriemanagement mit dem Originalladegerät. Tiefentladung und Extremtemperaturen schaden dagegen.
- Nie leer lagern: vor der Lagerung auf 50 bis 70 Prozent laden, am besten bei 15 bis 18 Grad.
- Richtig behandelt hält ein Lithium-Ionen-Akku bis zu 3.000 Ladezyklen.
Richtig laden: die wichtigsten Regeln
Damit der Akku lange leistungsfähig bleibt und keine Schäden entstehen, sollten Sie beim Laden einige Punkte beachten.
- Über Nacht und zwischendurch laden ist erlaubtAnders als bei alten Akkus schadet das Laden über Nacht nicht. Für die Lebensdauer ist ein Ladestand zwischen 20 und 80 Prozent am besten.
- Nur das Originalladegerät nutzenModerne Akkus haben ein Batteriemanagementsystem, das Überladung verhindert. Das funktioniert nur mit dem mitgelieferten Ladegerät oder einem Originalersatzteil.
- Tiefentladung vermeidenSinkt die Spannung zu weit ab, kann der Akku dauerhaft geschädigt werden. Häufigste Ursache ist eine falsche, leere Lagerung.
- Extremtemperaturen meidenLithium-Ionen-Akkus sind temperaturempfindlich. Nicht bei Frost oder großer Hitze laden. Die genauen Grenzen stehen in den Herstellerangaben.
Zwischenladen im Schichtbetrieb
Ein großer Vorteil der Lithium-Technik: Sie können den Akku eines Elektro-Hubwagens in jeder Arbeitspause zwischenladen, auch wenn er noch leistungsfähig ist. So bleibt das Gerät im Mehrschichtbetrieb einsatzbereit, ohne dass Sie eine zweite Batterie tauschen müssen.
Schalten Sie das Ladegerät aus, bevor Sie die Batterie vom Gerät trennen. Wird der Akku häufig zwischengeladen, laden Sie ihn etwa alle vier Wochen einmal vollständig. Auch vor dem ersten Einsatz gehört eine volle Ladung dazu.
Gibt es beim Lithium-Ionen-Akku einen Memory-Effekt?
Der Memory-Effekt beschreibt einen Verlust an Speicherkapazität durch häufiges Teilentladen. Bei alten Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus war das ein echtes Problem. Moderne Lithium-Ionen-Akkus haben praktisch keinen nennenswerten Memory-Effekt. Sie müssen den Akku also nicht vor dem Laden entladen, flache Ladezyklen sind sogar schonender.
Sicher laden und lagern
Beim Laden und Lagern von Lithium-Ionen-Akkus geht es auch um Sicherheit. Ein ungeeignetes Ladegerät oder eine beschädigte Zelle kann im schlimmsten Fall zu einem Akku-Brand führen.
Wichtig: Laden Sie nur mit dem passenden Ladegerät und lassen Sie beschädigte Akkus nicht weiter laden. Für die sichere Aufbewahrung und Ladung mehrerer Akkus eignen sich Gefahrstoff- und Akku-Sicherheitsschränke.
Für die Lagerung gilt: den Akku auf 50 bis 70 Prozent laden und bei 15 bis 18 Grad aufbewahren. So bleibt er auch über längere Zeit leistungsfähig und die Gefahr einer Tiefentladung sinkt.
Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit
Wie viele Ladezyklen ein Akku erreicht, hängt stark vom Umgang ab. Richtig geladen und gelagert, erreicht ein Lithium-Ionen-Akku deutlich mehr Zyklen als ältere Techniken. Das senkt die Betriebskosten über die Lebensdauer spürbar.
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Batterietechnik und Wechselsysteme für durchgehende Verfügbarkeit im Schichtbetrieb.
Sichere Aufbewahrung und Ladung mehrerer Akkus, getrennt vom übrigen Betrieb.
Fazit
Lithium-Ionen-Akkus sind pflegeleicht, wenn Sie ein paar Regeln beachten: mit dem Originalladegerät laden, Tiefentladung und Extremtemperaturen vermeiden, nie leer lagern und im Schichtbetrieb einfach zwischenladen. So schöpfen Sie die Lebensdauer voll aus und arbeiten sicher.
Wenn Sie unsicher sind, welches Gerät oder welche Batterietechnik zu Ihrem Einsatzprofil passt, berät Sie Logistik XTRA praxisnah und mit Blick auf Ihren Betrieb.
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